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Bamberg

Projektinformationen zur Katalogisierung der illuminierten Handschriften der Staatsbibliothek Bamberg (13. und 14. Jahrhundert)

Bei der Erschließung der illuminierten Handschriften der Staatsbibliothek Bamberg wurden zunächst die Handschriften von der karolingischen Zeit bis ins 12. Jahrhundert bearbeitet (Katalog der illuminierten Handschriften der Staatsbibliothek Bamberg Bd. 1: Die Handschriften des 8. bis 11. Jahrhunderts der Staatsbibliothek Bamberg. Beschrieben von Gude Suckale-Redlefsen. Wiesbaden 2004 und dies., Bd. 2: Die Handschriften des 12. Jahrhunderts. Wiesbaden 1995.

Im Anschluss daran wird nun die Bearbeitung mit den illuminierten Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts weitergeführt. Dieser Bestand ist trotz seiner Bedeutung und der Erschließung im Textkatalog von Leitschuh/Fischer bisher in großen Teilen völlig unbekannt geblieben und hat mit Ausnahme der Bamberger Miniaturen des 13. Jahrhunderts, der Handschriften aus Neunkirchen am Brand sowie der Bologneser Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts keine vollständige wissenschaftliche Erfassung und kunsthistorische Aufarbeitung erfahren.

Der Bestand der zu katalogisierenden illuminierten Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts umfasst ca. 140 Codices und 11 Fragmente. Neben einer bedeutenden französischen Provenienz ragen in ihrer Ausstattung die Bamberger Handschriften des 13. Jahrhunderts (z.B. der Bamberger Psalter) sowie die Bologneser und oberitalienischen Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts an Qualität und Ausstattung heraus.

In der ersten Projektphase (2005-2007) wurde die Katalogisierung der französischen, einiger italienischer, der Bamberger und einiger fränkischer Handschriften (aus dem Augustiner-Chorherrenstift Neunkirchen am Brand) abgeschlossen. Unter den in der zweiten Projektphase (2008-2010) zu bearbeitenden Handschriften und Fragmenten findet sich eine größere Anzahl italienischer, speziell Bologneser Handschriften des 13. und 14. Jahrhunderts, einige altbayerische sowie böhmische/mährische Handschriften, in der Mehrzahl aber fränkische Erzeugnisse, die in das 14. Jahrhundert datiert werden. Die meisten der noch zu bearbeitenden und nach Franken lokalisierten Handschriften zeigen als einzigen Schmuck teils sehr qualitätvolle Fleuronnée-Initialen, einige wenige auch bedeutendere Miniaturen. Vieles ist vermutlich in Bamberg und Umgebung entstanden, worauf die liturgischen Kalender verweisen (z.B. Msc.Bibl. 100). Zur Bestimmung der noch zu bearbeitenden Fragmente gibt es erst wenige Angaben. Ein Stück stammt wohl aus dem Bamberger Kloster Michaelsberg, ein anderes aus einer südfranzösischen Rechtshandschrift.

Im Projekt sollen sämtliche etwa 140 Handschriften des Bearbeitungszeitraums beschrieben werden. Insgesamt ist mit einer Bearbeitungsdauer von vier Jahren zu rechnen.

Vorläufige Beschreibungen werden im Interesse der Wissenschaft und der Allgemeinheit frühzeitig bereitgestellt. Eine abschließende, den Bestand insgesamt würdigende und die einzelne Handschrift in diesem Kontext differenzierter und damit genauer beschreibende Darstellung wird erst im gedruckten Katalog veröffentlicht, der voraussichtlich im Jahr 2010/2011 im Verlag Harrassowitz erscheinen wird. Diese umfassende Darstellung sowie die Ergänzung und Korrektur der vorläufigen Beschreibungen aufgrund der Weiterführung der eigenen Forschung behalten sich die Katalogbearbeiter vor.

Wir möchten darauf hinweisen, daß aber bereits die vorläufigen Beschreibungen urheberrechtlich geschützt sind. Sofern Sie daher eine vorläufige Beschreibung als Grundlage weiterführender Forschungen und Publikationen nutzen, sind der Autor und der Stand der vorläufigen Beschreibung zu zitieren. Bitte weisen Sie auch auf das Gesamtprojekt und seinen geplanten Abschluss hin. Bei weiteren Fragen und Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Bearbeiter in der Bayerischen Staatsbibliothek.

Projektmitarbeiter am Handschriftenzentrum der Bayerischen Staatsbibliothek München:

Dr. Stefanie Westphal (SW), früher SB Bamberg, jetzt Universität Stuttgart

Dr. Karl-Georg Pfändtner (KGP)

Stand Juni 2008

Bereits bearbeitete Handschriften:

Signatur

 

Kat.-Nr.

bereits beschrieben / Link

Bearbeiter

I Qa 1

B 2

B.pdf

SW

I Qa 2

D 3

D.pdf

SW

JH.Msc.Theol.29

F 12

F.pdf

SW

Msc.Bibl.10

D 4

D.pdf

SW

Msc.Bibl.113

F 05

F.pdf

SW

Msc.Bibl.124

F 03

F.pdf

SW

Msc.Bibl.18

B 6

B.pdf

SW

Msc.Bibl.36

F 04

F.pdf

SW

Msc.Bibl.4

F 08

F.pdf

SW

Msc.Bibl.47

B 1

B.pdf

SW

Msc.Bibl.48

B 3

B.pdf

SW

Msc.Bibl.49

B 4

B.pdf

SW

Msc.Bibl.5

I 1

I.pdf

SW

Msc.Bibl.6

F 09

F.pdf

SW

Msc.Bibl.7/1-2

D 6

D.pdf

SW

Msc.Bibl.8

F 14

F.pdf

SW

Msc.Bibl.86

F 06

F.pdf

SW

Msc.Bibl.9/13

N 1

N.pdf

SW

Msc.Can.21

F 07

F.pdf

SW

Msc.Can.24

B 7

B.pdf

SW

Msc.Can.26

I 3

I.pdf

SW

Msc.Can.27

F 20

F.pdf

SW

Msc.Can.38

F 02

F.pdf

SW

Msc.Can.41

D 2

D.pdf

SW

Msc.Can.47

F 13

F.pdf

SW

Msc.Can.49

I 2

I.pdf

SW

Msc.Can.50

F 19

F.pdf

SW

Msc.Can.61

D 1

D.pdf

SW

Msc.Can.64

F 11

F.pdf

SW

Msc.Can.65

F 18

F.pdf

SW

Msc.Can.86

F 15

F.pdf

SW

Msc.Can.92

F 10

F.pdf

SW

Msc.Can.93

F 17

F.pdf

SW

Msc.Jur.13

F 16

F.pdf

SW

Msc.Lit.135

F 01

F.pdf

SW

Msc.Lit.63

B 5

B.pdf

SW

Msc.Patr.147

N 7

N.pdf

SW

Msc.Patr.164

N 8

N.pdf

SW

Msc.Patr.39/1-2

N 5

N.pdf

SW

Msc.Patr.40

N 6

N.pdf

SW

Msc.Patr.70

N 2

N.pdf

SW

Msc.Patr.91

N 3

N.pdf

SW

Msc.Theol.60

N 4

N.pdf

SW

Msc.Theol.70

D 5

D.pdf

SW

   

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richten Sie bitte per e-mail an die Zentralredaktion.

Letztes Update: 19.11.2008