Historische Schreibsprachen - Internetbibliographie

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Allgemeine Literatur

  • Landschaftsübergreifendes
  • Wenig hilfreiche Arbeiten (alphabetisch sortiert)

 

Sonstiges

  • Sprachinseln (Kraina, Ungarn, Rumänien u. a.)
  • Friesisch

 

Einleitung

 

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zuletzt geändert am 11.03.2007

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Oberdeutsch - Westoberdeutsch - Schwäbisch

 

Das Schwäbische grenzt im Osten (Raum Augsburg) an das Mittelbairische, weswegen insbesondere das Ostschwäbische Merkmale beider Dialekte in sich trägt.

Allgemeine Literatur

  • Bader, K. S.: Oberrheiner, Schwaben, Südalemannen: Räume und Kräfte im geschichtlichen Aufbau des deutschen Südwestens. Strassburg 1942 (= Arbeiten vom Oberrhein. 2).
  • Besch, Werner: Vorarbeiten und Studien zur Vertiefung der südwestdeutschen Sprachgeschichte. Stuttgart 1965 (= Veröffentl. der Kommission für geschichtl. Landeskunde in Baden-Württemberg. R. B. 33).
  • Boesch, Bruno: Die deutsche Urkundensprache. Probleme ihrer Erforschung im deutschen Südwesten (mit 11 Karten), in: Rheinische Vierteljahresblätter [RhVjBll] 32.1968, 1-28.
  • Kleiber, Wolfgang u. a.: Historischer Südwestdeutscher Sprachatlas. Aufgrund von Urbaren des 13. bis 15. Jahrhunderts. Bd. I: Text. Einleitung, Kommentare und Dokumentationen. Band II: Karten. Einführung, Haupttonvokalismus, Nebentonvokalismus, Konsonantismus. Bern 1979. Ergänzend hierzu eine Liste von Karten, die sich nach Konrad Kunze als besonders hilfreich bei der Abgrenzung von Dialekträumen erwiesen haben; tabellarisch zusammengestellt und zur Verwendung überlassen von Wolfgang Runschke.

Für weitere allgemeine Literatur vgl. das Westoberdeutsche

Schwäbisch

  • Bohnenberger, Karl: Zur Geschichte der schwäbischen Mundart im 15. Jahrhundert. Tübingen 1892 (Ndr. Wiesbaden 1971). Allgemeines und bes. zu den Vokalen der Stammsilben.
  • Kauffmann, Friedrich: Geschichte der schwäbischen Mundart: Im Mittelalter und in der Neuzeit. Mit Textproben und einer Geschichte der Schriftsprache in Schwaben. Strassburg 1890.

  • Wiesinger, Peter / Raffin, Elisabeth (Hg.): Bibliographie zur Grammatik der deutschen Dialekte. Laut-, Formen-, Wortbildungs- und Satzlehre 1800 bis 1980. 2 Bde (Bibliographie, Karten). Bern, Frankfurt 1982. Zum Schwäbischen, vgl. S. 81-105. Eigentlich ein Hilfsmittel für die 'normale' Dialektologie, aber auch für die Schreibsprachenanalyse brauchbar, da in allen Artikeln u. a. untergliedert in: Arbeiten zum Vokalismus, Konsonantismus, Formen- und Wortbildung.

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Ostschwäbisch

  • Giessmann, Ulrike: Zum Präsensparadigma von 'gehen' und 'stehen' in Augsburger Texten in frühneuhochdeutscher Zeit, in: Sprachwissenschaft 8.1983, 16-47.
  • Glaser, Elvira: Graphische Studien zum Schreibsprachwandel vom 13. bis 16. Jahrhundert: Vergleich verschiedener Handschriften des Augsburger Stadtbuches. Heidelberg 1985 (= Germanische Bibliothek 3). Insbesondere zur Augsburger Schreibsprache.
  • Glaser, Elvira: Die Entwicklung des Systems der Vokalgrapheme im Augsburger Stadtbuch, in: Marthe Philipp (Hg.): Alemannische Dialektologie im Computer-Zeitalter. Göppingen 1990 (= GAG 535), S. 245-259.
  • Glaser, Elvira: Das Graphemsystem der Clara Hätzlerin im Kontext der Handschrift Heidelberg, Cpg 677, in: Peter Ernst, Franz Patocka (Hg.): Deutsche Sprache in Raum und Zeit. Festschrift für Peter Wiesinger zum 60. Geburtstag. Wien 1998, S. 479-494. Analyse eines Autographs. Augsburger Provenienz.
  • Glaser, Elvira: Das Beizbüchlein in der Abschrift der Clara Hätzlerin. Ein Zeugnis Augsburger Schreibsprache im 15. Jahrhundert (Tonvokalismus), in: Werner König, Lorelies Ortner (Hg.): Sprachgeschichtliche Untersuchungen zum älteren und neueren Deutsch. Festschrift für Hans Wellmann zum 60. Geburtstag. Heidelberg 1996, S. 29-46.
  • Scholz, Friedrich: Geschichte der deutschen Schriftsprache in Augsburg bis zum Jahre 1374. Berlin 1898 (= Acta Germanica V/2).
  • Woronow, A.: Die Pluralbildung der Substantive in der deutschen Sprache des 14-16. Jahrhunderts. Dargestellt nach den Chroniken von Nürnberg und Augsburg. Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur [PBB (H)] 84.1962, 173-198.


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    Ostschwäbisch-Bairischer Grenzraum

  • Freudenberg, Rudolf: Der alemannisch-bairische Grenzbereich in Diachronie und Synchronie. 1974
  • Kriesten, Georg: Ueber eine deutsche Uebersetzung des pseudo-aristotelischen 'Secretum Secretorum' aus dem 13. Jahrhundert. Berlin 1907. S. 31-36 zum Lautstand bairischer und ostschwäbischer Hss. im 15. Jh.

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Schwäbisch-Bairisch-Fränkischer Grenzraum

  • Kleiber, Wolfgang: Der alemannisch-bairische und der alemannisch-fränkische Sprachgegensatz im Spiegel spätmittelalterlicher Rechtsquellen, in: Werner König, Hugo Stopp (Hg.): Historische, geographische und soziale Übergänge im alemannischen Sprachraum. München 1980, S. 31-66.
  • Schmidt, Friedrich G.G.: The Dialect of the Ries I und II, in: Modern Language Notes [MLN] 11 (Heft 5 und 8).1896, 142-144, 232-235.
  • Schmidt, Friedrich G.G.: Die Rieser Mundart. München 1898. Zur Mundart eines schwäbisch-bairisch-fränkischen Mischgebiets. Basiert allerdings überwiegend nicht auf histor. Quellen.
  • Schmidt, Friedrich G.G.: Syntax der Rieser Mundart, in Americana germanica 3.1899/1900, 1-36.

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Nördlicher Bodenseeraum
  • Birlinger, Anton: Die Sprache des Rottweiler Stadtrechts. München 1865.
  • Dreher, Alfons: Die Ravensburger Kanzleisprache des 14. Jahrhunderts. Tübingen 1926.
  • Dreher, Alfons: Die Ravensburger Kanzleisprache des 14. Jahrhunderts verglichen mit den Städten Konstanz, Überlingen, Lindau und der heutigen Ravensburger Mundart. Dornbirn 1928.
  • Hertzog, Georg: Studien über die Kemptener Kanzlei- und Literatursprache bis 1600. Burghausen 1908.

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Anregungen und Literaturhinweise an: schreibsprachen@gmx-topmail.de